So fängt Gottes Zukunft an
Gedanken zum Sonntagsevangelium (Mt.5, 1-12)
Liebe Leserinnen und Leser,
Wer einen nahen Menschen verloren hat, weiß:
Selig sind Trauernde gewiss nicht.
Und ein Armer ist arm dran,
ein Verlierer, ein Verlorener, ein Habenichts.
Wer andere nicht verurteilt, wer Ausgleich, Frieden sucht,
wird oft verlacht, als Gutmensch verachtet.
Jesus widerspricht. Setzt etwas dagegen. – Unglaublich!
Doch wir haben guten Grund, ihm zu glauben.
Denn hier bricht Gottes Zukunft an.
In jedem Menschen, der den Weg der Gewaltlosigkeit geht,
naht Gottes Reich.
In jedem Menschen, der nach Gerechtigkeit hungert,
naht Gottes Reich.
In jedem Menschen, der sich nicht über andere stellt,
naht Gottes Reich.
„Selig seid ihr“ – eine Einladung zum Neudenken:
So fängt Gottes Zukunft an.
Text: Dorothee Sandherr-Klemp, aus: Magnificat. Das Stundenbuch 11/2026, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de
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